PEARSON-Funktion

Excel 2007+

Zusammenfassung

Die PEARSON-Funktion berechnet den Pearsonschen Korrelationskoeffizienten r zwischen zwei Datensätzen. Dieser dimensionslose Wert zwischen -1,0 und 1,0 misst die lineare Abhängigkeit zwischen unabhängigen und abhängigen Werten.

Syntax

PEARSON(Matrix1;Matrix2)

Parameter

Parameter Typ Erforderlich Beschreibung
Matrix1 Array Ja Erforderlich. Eine Reihe unabhängiger numerischer Werte
Matrix2 Array Ja Erforderlich. Eine Reihe abhängiger numerischer Werte

Verwendung der PEARSON-Funktion

PEARSON wird in der Statistik eingesetzt, um die Stärke und Richtung linearer Beziehungen zwischen zwei Variablen zu analysieren. Ein Wert nahe 1 zeigt starke positive Korrelation, nahe -1 starke negative Korrelation und nahe 0 keine lineare Korrelation.

Häufige PEARSON Beispiele

Korrelationsanalyse zwischen Verkauf und Werbeausgaben

=PEARSON(B3:B7;C3:C7)

Berechnet den Korrelationskoeffizienten zwischen Verkaufszahlen (B3:B7) und Werbeausgaben (C3:C7). Ergebnis: 0,699379 (moderate positive Korrelation)

Temperatur vs. Eisverkauf

=PEARSON(A2:A10;D2:D10)

Misst die Korrelation zwischen Außentemperatur und Eisverkaufszahlen.

Häufig gestellte Fragen

Ein Wert von 0,8 zeigt eine starke positive lineare Beziehung zwischen den Variablen an.

Ja, PEARSON gibt immer eine Zahl zwischen -1 und 1 zurück oder den Fehler #NV bei ungültigen Daten.

Nein, leere Zellen, Text und Wahrheitswerte werden ignoriert, Nullwerte jedoch berücksichtigt.

Häufige Fehler und Lösungen

#NV-Fehler

Cause: Matrix1 und Matrix2 haben unterschiedlich viele Datenpunkte oder keine numerischen Werte

Solution: Stellen Sie sicher, dass beide Matrizen die gleiche Anzahl numerischer Werte enthalten

#WERT!-Fehler

Cause: Ungültige Argumente oder falsche Datentypen

Solution: Verwenden Sie ausschließlich numerische Werte in den Matrizen

Hinweise

  • Korrelationskoeffizient r = 1: perfekte positive lineare Korrelation
  • r = -1: perfekte negative lineare Korrelation
  • r = 0: keine lineare Korrelation
  • Die Formel verwendet die Stichprobenmittelwerte MITTELWERT(Matrix1) und MITTELWERT(Matrix2)
  • Funktioniert mit Namen, Matrizen oder Zellbezügen
  • Verfügbar seit Excel 2007

Kompatibilität

Verfügbar in: Excel 2007, Excel 2010, Excel 2013, Excel 2016, Excel 2019, Excel 2021, Microsoft 365

Nicht verfügbar in: Excel 2003 und früher

Inhalt zuletzt überprüft: December 9, 2025
Aktualisierungshäufigkeit: Bei Bedarf
Getestete Excel-Versionen: Excel 2007+